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Mehrmals im Jahr macht sich die Jonas auf, um über die Elbe oder den Nordostseekanal und die Eider um das Kap Sankt Peter zu segeln. Nach dem passieren des "Rochelsteert" tauchen wir in die amphibische Welt des Nordfriesischen Wattenmeeres ein.


Nirgends sonst ist die Natur so überwältigend wie hier, wo Ebbe und Flut mit ihrem eigenen Rhythmus ständig den Horizont verändern. Die Uhr geht hier anders, denn die Tide bestimmt das Leben im und am Watt. Gegen Ebbe oder Flut kann hier nicht viel beschickt werden. Hoch- und Niedrigwasser bestimmen die Zeit an Land und auch an Bord.

 

 

 

 

 

Zu Fuss im Watt bei Nordstrandischmoor Das Leben und Segeln ist hier ebenso anspruchsvoll wie einmalig. Schnell wird allen klar, daß Hochwasser die Zeit der Ankunft auf Hallig Hooge, der Insel Amrum oder der Abfahrt von ihr ist. Niedrigwasser dagegen ist eher die Zeit der Ruhe, vor Anker an einer Sandbank wie Japsand oder trockengefallen auf einem Wattrücken am Rummelloch.

 

 

Warten auf das Eintreten von Hoch- oder Niedrigwasser ist nur am Anfang ein Geduldspiel. Wer möchte hat hier Zeit für ausgiebige Spaziergänge, Vogelbeobachtung oder nen Schnack mit den Leuten an Land.

Im Nordfriesischen Wattenmeer ist Husum der Beginn unserer Segeltörns nach Pellworm, Hooge, Oland, Langeneß sowie Amrum, Föhr und Sylt. 

 

 

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